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Tagesausflüge und Sehenswertes rund um Weligama

Die hier zusammengestellten Informationen können sich ändern und müssen nicht mehr aktuell sein. Sie sind nach bestem Wissen und Gewissen zusammengetragen.

Schlangenfarm

Eine gute dreiviertel Stunde entfernt in Hinterland von Teliggawila liegt die Schlangenfarm, getarnt als heruntergekommen Autogarage. Der Besitzer wirkt zwar manchmal etwas mürrisch, aber dafür ist dies auch keine reine Touristenakttraktion. Die Schlangen hier werden für die Herstellung vom kostbaren Serum gemolken, denn Sri Lanka hat mit 1.000 Toten pro Jahr weltweit die höchste Todesrate durch Schlangenbisse zu vermelden. Für etwa 500 Rupien zeigt der Besitzer rund ein Dutzend (von den über 90) in Sri Lanka heimischen Schlangenarten. Von harmlosen Baumschlangen, die man auch gerne selber anfassen darf, bis zu den gefürchteten Kobras, Kettenvipern, Phytons und der Krait, die man jedoch lieber nicht streicheln sollte. Ebenfalls gibt es hier Skorpione und Taranteln zu bestaunen. Für Menschen mit Schlangenphobie oder starkem Ekel vor allem was am Boden kriecht ist von diesem Ausflug abzuraten, alle anderen sollten sich dieses Erlebnis allerdings nicht entgehen lassen. Dieses Ausflugsziel kann auch sehr gut mit dem Besuch einer Batik-Fabrik, dem Blowhole und der Buddhastatue kombiniert werden.
Fahrzeit: 45 Minuten

Strände

Unawatuna

Einst ein Geheimtip für Alternativ-Reisende, reihen sich heutzutage unzählige kleine Strandbars nebeneinander. Überall warten Schlepper die einem Touristenwaren anbieten. Obwohl hier nur kleinere und keine größeren Hotels in der Nähe sind, trifft man hier zu jeder Jahreszeit Touristen aus aller Welt. Auch Singhalesen nutzen den wunderschönen Strand für einen Familienausflug und baden in dem klaren Wasser. Die Bucht wird durch seine Lage und durch ein Riff von den großen Wellen geschützt, beim Schnorcheln gibt es eine Vielzahl von kleineren Fischen zu bestaunen und für ein paar hundert Rupies kann man auch ein Fahrt mit einem Glasboot machen. Auf einem Felsen am Westende der Bucht befindet sich der Wella Devale, ein legendenumwobener alter Tempel, von wo man eine wunderschöne Panoramasicht über die Bucht hat. Wer noch ein paar Schritte weiter läuft kommt zur "Cave of the Imprisoned Sea-Searpent" ("Höhle der gefangenen Seeschlange"). Hier kann man je nach Wellenhöhe ein Schauspiel der Naturgewalt erleben: Wenn die Wellen gegen die Klippen des Hügels brechen, denn erbebt der Boden unter den Füßen und die Gischt spritzt bis zu 10 Meter in die Höhe. Bei hohen Wellen kann man die angebliche Seeschlange aus den Felsen fauchen hören. Auch hier gibt es eine wunderschöne Sicht auf das Meer und die anliegenden Buchten mit traumhaften Sonnenuntergängen.
Fahrzeit: 30 Minuten

Mirissa

Ein sehr schöner Strand, der nur von wenigen Touristen und kaum Einheimischen besucht wird. Es empfiehlt sich, zum schöne Paradise Beach Club zu fahren. Hier gibt es saubere Toiletten, gutes Essen und relativ preiswertes Trinken. Durch seinen flachen Strand und die hohen Wellen kann man hier mit wenig Übung hervorragend mit den Bodyboards Wellenreiten. Allerdings kann der Strand je nach Gezeiten und Wellenhöhe sehr gefährlich werden. Deswegen sollte man am besten fragen, von wann bis wann man mit einem ruhigen Meer rechnen kann, und sich auch bei den Bediensteten im Paradise Beach Club nach der Gefährlichkeit erkunden. Selbst für erfahrene Schwimmer können die gefürchteten Unterströmungen Lebensgefährlich sein! Seit einiger Zeit gibt es hier deswegen einen Rettungsschwimmer.
Fahrzeit: 15 Minuten

Weligama

Einen kleinen Spaziergang entfernt liegt die kilometerlange Bucht von Weligama. Nicht umsonst bedeutet Weligama übersetzt Sanddorf. Hier gibt es nicht nur einen schönen Sandstrand und Muscheln zu finden, sondern man kann auch den Hafen mit seinen malerisch schönen Booten, den Fischmarkt und die traumhafte Taprobane Island bestaunen. Wer an diesem Strand baden will, der tue dies am besten direkt vor der Insel. Hier ist man geschützt von den größten Wellen und der Strand ist hier besonders flach.
Fahrzeit: 5 Minuten

Blowhole

Als Blowhole (auf singhalesisch "Hum-Maane") bezeichnet man eine Art wellenbetriebenen Geysir, wo durch den Druck der Wellen das Wasser durch eine schmale Felsenspalte nach oben gepresst wird und je nach Gezeiten bis zu 20 Meter in die Luft schießt. Weltweit soll es von diesem Naturphänomen nur sechs Stück geben und davon soll dieses das zweitgrößte sein. Besonders zu Monsunzeiten kann es sehr beeindruckend sein. Das Blowhole ist ein beliebtes Ausflugsziel für Singhalesen, doch verirren sich kaum Touristen hierher, weil das nächste größere Hotel zu weit von diesem kleinen Flecken entfernt ist. Vom Ende des befahrbaren Weges sind es noch 200 m querfeldein über ein paar Felsen bis zum Blow-Hole Diesen Ausflug sollte man wegen seiner Entfernung mit einem Besuch in Dondra, Matare, der Schlangenfarm oder der Batik-fabrik verbinden.
Fahrzeit: 90 Minuten

Batik-Fabrik

Batiken kann man fast überall in Sri Lanka kaufen, als Touristenware wird sie einem in schlechter Qualität und zu teuren Preisen angeboten. Es lohnt sich also nicht nur qualitativ, wenn man eine Batik-Fabrik besucht, sondern man kann dort auch sehen, wie diese Batiken mit einfachen Hilfsmitteln und viel Geschick hergestellt werden.
Fahrzeit: 30 Minuten

Hinterlandstour

Schon nach wenigen Metern ins Hinterland von Weligama beginnen kleine Hügel. Schmale Straßen führen zwischen satten grünen Reisfeldern hindurch. Kokosnuss- und Gummibaumplantagen säumen die Hänge der Hügel und es bieten sich eine Vielzahl von Fotomotiven, wie z.B. Vögel, Tiere, Blumen oder Landschaften. Es empfiehlt sich diese Tour zuerst bequem mit dem Auto und später noch mal mit dem Fahrrad zu unternehmen.
Fahrzeit: 1 bis 2 Stunden

Tabrobane Island

Die traumhaft schöne Insel dient als Motiv für viele Postkarten und findet sich in fast jedem Reiseführer abgebildet. Gebaut wurde die Villa vom französischem Count de Mauny im Jahre 1926. Heute gehört die Insel einem Engländer und man kann eins der wenigen Zimmer mieten. Die Insel bietet heute sogar einen eigenen Swimming-pool. Doch hapert es wohl noch ein wenig mit dem Service und dem Management, worüber im Dorf viele amüsante Geschichten erzählt werden. Wer freundlich fragt, der darf sich, als Tourist und damit potentieller Gast, die Insel und das Gebäude näher anschauen.
Fahrzeit: 5 Minuten

Buddha-Statue (Matare)

Im dem 1907 gegründeten Weherahena-Tempel thront eine ca. 40 m hohe kitschige, goldene und sitzende Buddha-Statue über die umliegenden Reisfelder und Palmen. Die Statue ist von einem sechsstöckigen Gebäude umgeben, das mit zahllosen Wandgemälden ausgestattet ist und von dem man eine wunderbare Sicht über die Landschaft hat. Wer nicht nach oben, sondern nach unten geht, in die unterirdischen Gänge zur Reliquienkammer, der kann noch weitere Bilder aus dem Leben Buddhas betrachten.
Fahrzeit: 30 Minuten

Buddha-Statue (Dikwella)

Die im Wewurukannala-Tempel 1970 erbaute Buddha-Statue ist mit 50 m die größte aufrechte Statue Sri Lankas. Sie ist von einem achtstöckigen Gebäude umgeben. Der älteste Teil der Anlage ist 250 Jahre alt und zeigt ungewöhnlich blutrünstig gestaltete Szenen mit Höllenstrafen und Darstellungen mit Hinweisen, wie man der Hölle entgehen kann.
Fahrzeit: 60 Minuten

Kusta-Raja-Statue (Weligama)

Der Volksmund erzählt, daß diese drei Meter hohe, in Fels gemeißelte Statue den indischen König Kusta Raja (Leprakönig) darstellt, der seine Lepra-Krankheit alleine dadurch heilte, daß er sich drei Monate lang vom Saft der Kokosnuss ernährte. Wer dieser König war, ist umstritten, möglicherweise ein Provinzherrscher namens Agbo oder Aggobodhi aus dem 3. Jahrhundert vor Christus. Jedoch lassen die in der Krone abgebildeten Buddhafiguren - die für die Darstellung eines Königs unüblich sind - darauf schließen, daß es sich hier eher um den buddhistischen Heiligen Avalokitesvara handelt, der auf der letzten Stufe vor Erreichen der Buddhaschaft stand.
Fahrzeit: 5 Minuten